Skizze vom 14.5.07
Motivation zur Auseinandersetzung mit dem Thema Ernährung:

Vorschlag zu einem Wettbewerb "Fit statt fett"

Fehlendes Wissen und fehlende die fehlende Diskussion des Themas tragen beträchtlich dazu bei, dass das Thema Übergewicht in Deutschland aktuell geworden ist.

Aus der Schule wissen wir, dass Wettbewerbe die Motivation zur Auseinandersetzung mit einem Thema außerordentlich fördern können. Heute ist es ein geringer finanzieller Aufwand, einen solchen Wettbewerb in vielfältigen Formen mit Hilfe einer Internetseite zu organisieren.

Hier einige Beispiele für Fragen:

1 Wieviel Kilowattstunden

- verbraucht ein Radfahrer bei einer durchschnittlichen Stadtfahrt? (Dauer ca. 45 Minuten; Durchschnittsgeschwindigkeit 18 km/h; ebene Fahrbahn)?
- braucht ein 75 kg schwerer Mensch, wenn er den Münsterturm in Ulm bis zum Helmkranz (140 m) besteigt?
- werden bei einer Fahrt von Ulm nach Stuttgart mit dem Auto (100 km; 8 Liter Superbenzin pro 100 km) verbraucht?
...

2 Wie viele

- g Schokolade
- Liter Milch
- kg Kartoffeln
- Schokoriegel
...

muss der Mensch essen, wenn er seinem Körper 1 000 kJ  zuführen möchte?

3 Was bedeutet
- 1mN
- 1 kJ
- 1 kCal
- 1 kWh?
Wie kann man umrechnen?

Eigentlich müßte die Schule eine so zuverlässige Vorstellung von den Energiemaßen vermitteln wie von den Zahlen von 1 bis zehn oder wie von Euro und Cent. Ohne solche Vorstellungen fehlt die Möglichkeit einer rationalen Betrachtung Betrachtung der eigenen Ernährung.

Und hier Beispiele, wie ein solcher Wettbewerb und die Rückmeldungen dazu aussehen könnten:

- Zählübung
- Deutsch 1
- Deutsch 2

Wer soll das bezahlen?

Da gibt es schon einen 'Video Aktionsplan ''Fit statt fett'' ' und vieles andere mehr unter den mehr als 400 000 Fundstellen, die Google am 14.5.07 aufweist:
 

'...Seehofer und Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt das Eckpunktepapier "Gesunde Ernährung und Bewegung" ...'

'Bundesgesundheitsschützer wollen mit einem Fünf-Punkte-Plan "Fit statt fett" bis 2020 das Übergewicht "stoppen". '

Das Thema wird in Blogs behandelt:
'
 Die Bundesgesundheitsschützer wollen mit einem Fünf-Punkte-Plan "Fit statt fett" bis 2020 das Übergewicht "stoppen". Nun gilt es, über gesunde Ernährung aufzuklären, zu mehr Bewegung anzuregen und fettleibige Mitbürger darauf aufmerksam zu machen, mit welchen Folgekosten ihr Essverhalten die Solidargemeinschaft belastet. So zumindest habe ich den Artikel in der FAZ verstanden. Wo im übrigen noch folgendes zu lesen ist:

    Ulla Schmidt und Horst Seehofer, die beiden Dicksten aus dem Kabinett, stellten den Aktionsplan vor (Umweltminister Gabriel ist mit dicken Maßstäben nicht zu messen, er muss nach den Kriterien des regierungsamtlichen Aktionsplans als "fett" bezeichnet werden; abnehmen müsse alle drei).'

Wie wäre es, von von den in die Angelegenheit investierten öffentlichen Mitteln nur 1 Prozent abgezweigt würden, um den oben skizzierten Wettbewerb zu realisieren? Belohnung: Ein Platz auf der Liste für den Tagesscore, den Regionalscore, den Wochenscore, ...

Wie wäre es, wenn die Lebensmittelindustrie (Nestle, Unilever, ...) good will zeigen  und dafür gleichzeitig für ihr zukunftorintiertes Ernährungskonzept werben würden? Belohnung: Ein Platz auf der Scoreliste und irgend ein schöner Dickmacher mit Inhaltsangabe. Eine einzige Anzeige in einer größeren Zeitung kostet mehr als Organisation und Durchführung des Wettbewerbs. Und das wäre wieder einmal etwas ganz Neues!

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